Turnaround eines Baustoffgroßhändlers durch Regionalisierung der Flächenorganisation
Situation:
- Das Unternehmen ist mit 385 Niederlassungen führender Baustoffgroßhändler in Zentraleuropa
- Es bearbeitet und versorgt den deutschen Markt über ein großflächiges eng geknüpftes Netzwerk aus 230 Standorten, die als profit center geführt werden und personell, technisch und räumlich darauf eingerichtet sind, alle Baustoffgroßhandels-Aufgaben selbständig auszuführen
- Die Folgen sind:
- überschneidende, z.T. konkurrierende Marktbearbeitung durch einzelne Niederlassungen
- unwirtschaftliche Nutzung der Infrastruktur (Lagerflächen und –technik, Fuhrpark, Büros) der Niederlassungen
- Niederlassungen
- überhöhte Lagerbestände und ineffiziente Administration in den Niederlassungen
Empfehlung:
- Zusammenführung der Niederlassungen zu Regionen
- marktgetrieben mit dem Ziel überschneidungsfreier, effizienter Marktbearbeitung
- effizienzgetrieben mit dem Ziel der Kostensenkung in Logistik und Administration
- knowhow-getrieben mit dem Ziel, knappe Führungsressourcen und Spezialwissen besser zu nutzen
- Schaffung einer netzwerkartigen Standort- und Organisationsstruktur in der Region mit
- flächendeckender Marktausschöpfung
- kostenoptimierter Niederlassungsstruktur
- Einführung der regionalen Netzwerkorganisation
- zunächst in Pilotregionen
- dann flächendeckend
Resultate
Teilweise signifikante Ergebnisverbesserung durch:
- überschneidungsfreie Marktbearbeitung
- optimale Ausrichtung und Dimensionierung der Standorte
- Logistikoptimierung
- Beschaffungsbündlung
- Konzentration der Administration
